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21. April 2026

REAL CORP 2026: Neue Chancen für obsolete Gebäude

Bei der REAL CORP 2026, der internationalen Konferenz zu Stadtplanung und Regionalentwicklung in der Informationsgesellschaft in Wien, stand ein Thema im Mittelpunkt, das aktueller kaum sein könnte: „Everybody plans… sometimes. Cherish Heritage, Plan Now, Create Future.“ Mitten in diesem internationalen Diskurs präsentierte David Calas, Architekt und Senior Lecturer im Studiengang Smart Buildings in Smart Cities, seine Expertise im Bereich ländlicher Ortskernstärkung und setzte mit einem spannenden Fachvortrag frische Impulse für die Zukunft ruraler Entwicklung.

David Calas war Speaker bei der REAL CORP 2026 vor einem interessierten Fachpublikum.

Seit drei Jahrzehnten stehen die REAL-CORP-Konferenzen an der Spitze der Erforschung der tiefgreifenden Auswirkungen von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) auf die Stadt- und Regionalentwicklung. In einer Zeit beispielloser Veränderungen, die durch rasante technologische Fortschritte, sich wandelnde gesellschaftliche Strukturen und drängende ökologische Herausforderungen gekennzeichnet ist, lud die REAL CORP 2026 Forscher, Praktiker, Experten, Aktivisten und politische Entscheidungsträger ein, sich an der Diskussion zum Thema „Cherish Heritage, Plan Now, Create Future!“ zu beteiligen.

Von der Obsoleszenz zur Transformation – Adaptive Nachnutzung im ländlichen Raum gestalten

Dieses dreitägige Symposium war genau die richtige Bühne für David Calas, die Frage an das Fachpublikum zu stellen: Obsolet – und was nun? Gemeint sind damit Bauwerke, deren ursprüngliche Nutzung am Ende ist – und die damit exemplarisch für eine der drängendsten Herausforderungen der Stadtentwicklung stehen: Wie lassen sich solche Strukturen nachhaltig transformieren, neu denken und sinnvoll in den urbanen Kontext von morgen integrieren? 

„Diese Frage stellt sich auf mehreren Ebenen im Verlauf unserer Arbeit in der Praxis sowie in der praxisnahen Forschung und Lehre. In unserer Auseinandersetzung mit Obsoleszenz und Strategien der Nachnutzung treten Themen wie Governance, überzeugende Strategien und Partizipation in den Vordergrund“, erläutert Calas.

Anhand konkreter Projekte zeigt sich die Nicht-Linearität planerischer Prozesse. In dieser Keynote werden theoretisch entwickelte und praktisch erprobte Ansätze miteinander verknüpft, um Theorie und Praxis in einen produktiven Dialog zu bringen.

Besten Dank Manfred Schrenk für die Einladung. 

Impressionen und Auszüge aus der Präsentation von David Calas: